Domain und Webspace Umzug

Veröffentlicht am:   3. November 2011

Die Umsiedlung einer Domain samt Webspace von einem Internet Provider zum anderen scheint einem oder beide Provider bis Dato vor große und unlösbare Probleme zu stellen.

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Nun werden wohl viele den Kopf schütteln und sich sagen, das gibt es doch nicht, ein Umzug mit KK Antrag ist doch schnell und einfach erledigt. Könnte man eigentlich denken. Doch bei diesen beiden Providern ist es nicht so. Und man könnte auch weiter denken, zuerst wird der zahlende Kunde zufrieden gestellt, und erst danach kann man mit den Schuldzuweisungen beginnen. Nein. Nicht in diesem Fall.

Bisher werde ich den Namen der Internet Provider nicht veröffentlichen. Kommt ganz auf den Verlauf an.

Der Hintergrund

Begonnen hat alles vor etwa sieben Wochen. Der Webspace wurde ordnungsgemäß und fristgerecht per Antrag beim alten Provider gekündigt. Es kam auch eine Bestätigung per e-Mail. Obwohl ich der Meinung bin, der Provider hat keine finanziellen Verluste, wenn er die bezahlte Domain und den bezahlen Webspace ab sofort aus den Händen gibt. Aber wie auch immer, die Kündigungsbestätigung folgte, und das Datum war sieben Wochen später.

Auch wenn ich mir nicht sicher war, nach welchem Datum dieser Provider diese Kündigung richtete. Denn in keiner Rechnung wurde ein Leistungszeitraum genannt, also von bis. Die Rechnungen variierten innerhalb vier Monaten. Doch dieser endgültige Kündigungstermin wurde akzeptiert.

Vom neuen Provider wurde eine temporäre Subdomain eingerichtet, damit alles eingerichtet werden konnte.

Als Tage nach diesem Kündigungstermin noch immer nichts unternommen wurde, nahm man mit beiden Providern Kontakt auf und fragte höflich, weshalb noch nichts geschehen ist.

Als Antworten kamen gegenseitige Schuldzuweisungen, weiter nichts.

Nun war der Kündigungstermin überschritten und der alte Provider forderte nochmals für ein Jahr die Kosten für Domain und Webspace.

Bis zur Klärung wurde die Einzugsermächtigung erst mal widerrufen. Schon zwei oder drei Minuten später flatterte folgendes e-Mail in den elektronischen Postkasten.

Ja. Mit so etwas ist man schnell. Viel schneller als mit allem anderen. Wenn es um das versenden von Rechnungen geht, da sind bestimmte Provider schnell. Ich bin zwar kein Profi in rechtlichen Fragen, und bei Bedarf wird alles noch von einem Anwalt überprüft, aber für mich sieht es so aus wie das voreilige e-Mail eines Teenagers.

Zuerst lief der gesamte Mailverkehr über den Kunden, der die Streitigkeiten der beiden Providern weiterleiten musste. Der Kunde hat ordnungsgemäß und fristgerecht gekündigt und war nun der leidtragende. Nach einiger Zeit bat der Kunde den neuen Provider, er soll sich doch bitte selbst mit dem alten in Verbindung setzen und die Sache regeln.

Das tat er. Doch bisher hat sich noch immer nichts getan. In den Whois Daten steht immer noch der alte Provider und bezüglich Webspace hat sich auch noch nichts getan.

Internet Provider sind hier Webhosting und Domain Anbieter, hat nichts mit Internetzugang und dergleichen zu tun.

Schade um den Ruf der anderen Provider.
So sollte Kundenfreundlichkeit nicht aussehen …

Update:
Nun hat es doch mal funktioniert. Die Website ist umgezogen. Das Wort erfolgreich sollte man hier eigentlich nicht benutzen. Was bisher noch unklar ist, ist die oben genannte finanzielle Forderung. Ich werde noch weiter berichten, wie alles ausging.

Verfasst von: Internet Blog