PC Grundsicherung: 8 Tipps, um einen neuen Rechner zu schützen

Veröffentlicht am:   14. Juli 2014

Niemals wird ein PC oder Laptop noch einmal in einem solch guten Zustand sein wie in der Zeit, in der er gerade neu gekauft wurde und noch sicher in seiner Verpackung verstaut ist, ganz ohne Verbindung zu irgendetwas, was ihm schaden könnte, wie z.B. dem Internet.

♥ Sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis und bei Bedarf guter Service

SmartPhones ab 0,- € zur sensationell günstigen All-Net-Flat!

Leeres Windows System

Leeres Windows System

Die einzige Möglichkeit, um diesen Zustand zu wahren, ist ihn am besten gar nicht erst aus der Verpackung heraus zu holen oder man hält ihn zumindest von jeder Internetverbindung fern – eine effektive, aber in der Realität leider wenig praktikable Methode. Um dennoch für eine lange Lebenszeit zu sorgen, gilt es gleich von Beginn an einige Dinge zu beachten, mit denen man den jungen Rechner auf sein Dasein im Internet vorbereitet:

1. Antivirus-Software installieren

Jeder Rechner, der mit dem Internet Kontakt aufnimmt, sollte mit einer starken Antivirus-Software ausgerüstet sein, um vor Malware-Attacken aller Art geschützt zu sein. Im Idealfall verfügt das Programm auch über eine Firewall und weiß sich gegen Spyware zur Wehr zu setzen. In aller Regel erfüllen die starken Antivirus-Lösungen der etablierten Hersteller diese Ansprüche problemlos.

2. Rechner stets mit Updates versorgen

Malware nutzt gerne Sicherheitslücken aus, die entstehen, wenn Betriebssystem oder sonstige Anwendungen auf dem Rechner veraltet sind und schon lange nicht mehr mit Updates versorgt wurden. Dementsprechend sollte dafür gesorgt werden, dass sich immer alles auf den neusten Stand befindet.

3. Administrator-Account anlegen

Für ein gutes Stück zusätzliche Sicherheit ist bereits gesorgt, wenn verhindert werden kann, dass irgendwelche Änderungen bezüglich der Einstellungen des Rechners vorgenommen werden können. Das ist gewährleistet, wenn ein Administrator-Account angelegt wird. Nur von diesem aus lassen sich dann essentielle Änderungen wie Installationen vornehmen. Für den alltäglichen Gebrauch greift man dann auf normale Nutzeraccounts zurück.

4. Nutzlose Software entfernen

Häufig ist ein neuer Rechner bereits mit kostenloser Software von Drittanbietern ausgestattet, weil diese Anbieter den Hersteller dafür bezahlen und mit bereitgestellten Testversionen User dazu locken wollen, auf die kostenpflichtigen Versionen upzugraden. Die Software stellt an sich keine Gefahr dar, aber wer nicht ständig von Pop-Up-Fenstern genervt werden will, die auf irgendwelche Kaufoptionen hinweisen, der entfernt die Programme am besten gleich.

5. Sicheres Netzwerk und hochwertigen Browser nutzen

Bevor die Verbindung mit dem Internet aufgebaut wird, sollte der WLAN-Anschluss auf seine Sicherheit überprüft werden, z.B. sollte der Router mit einem langen Passwort ausgestattet sein, das sich nur schwer knacken lässt, im Idealfall also aus zusammenhangslosen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen besteht. Bei der Wahl des Browsers sollten User nicht auf den veralteten, vorinstallierten Internet Explorer zurückgreifen, sondern sich als erste Aktion im Internet am besten einen Browser wie Firefox oder Chrome besorgen, die mit wesentlich besseren Sicherheitsfeatures ausgestattet sind.

6. Systemwiederherstellungspunkt einrichten

Die Systemwiederherstellung fungiert als eine Art Backup. Sollte mal etwas ganz fürchterlich schief gehen, kann der User die Systemwiederherstellung nutzen, um alle Einstellungen auf einen Zeitpunkt zurückzusetzen, als es dem Rechner noch gut ging – vorausgesetzt er hat einen solchen Punkt eingerichtet. Das sollte also gleich am Anfang erledigt werden, wenn der Rechner noch unbefleckt und munter ist.

Fehler-Virusinfektion

Fehler Virusinfektion

7. Sicherheitsregeln für alle PC-User aufstellen

Insbesondere wenn auch Kinder einen Rechner verwenden, ist es wichtig, dass alle Nutzer ausführlich darüber aufgeklärt werden, was gemacht werden darf und was Tabu ist.

8. Immer auf das Bauchgefühl vertrauen

All diese Sicherheitsvorkehrungen nutzen nicht viel, wenn man blindlings und naiv den Viren oder sonstigen Schädlingen in die Arme läuft oder ohne nachzudenken seine Bankdaten an die nächstbeste Phishing-Seite weiterreicht. User müssen selbst ein Gespür dafür entwickeln, wo im Internet Gefahren drohen. Wenn eine Seite fragwürdig wirkt, sollte man dieser Intuition vertrauen und schnellstens das Weite suchen.

Verfasst von: Gast