WordPress Redaxo oder Drupal?

Veröffentlicht am:   10. Oktober 2008

Die Frage heißt hier nicht, was ist das beste CMS oder Blog, WordPress Redaxo oder Drupal, sondern welches System ist für welche Bedürfnisse besser geeignet.

Ihr Internet Auftritt in guten Händen
Webdesign und Webentwicklung
Planung, Erstellung, Verwaltung, Analyse und Support.

Es gibt sehr viele Blogsysteme oder CMS im Internet, kostenpflichtige und auch kostenlose. Es geht hier auch nicht um weitere CMS wie beispielsweise Typo, Contenido, Simplecms oder wie sie sonst noch alle heißen, sondern nur um Redaxo, WordPress und Drupal. Hier folgt auch keine Verallgemeinerung, sondern diese Seite spiegelt nur meine eigene Meinung wieder, welches CMS oder Blogsystem ich persönlich empfehlen würde. Die Ansprüche und Bedürfnisse sind ja sehr verschieden, und es kommt auch meist auf die eigenen Bedürfnisse und Kenntnisse an.

Das Redaxo CMS

Möchte man eine ganz normale Website Online stellen und legt der Nutzer Wert auf eine einfache Bedienerführung, dann wäre meine erste Wahl eindeutig Redaxo.

Das Redaxo CMS ist für den Endnutzer sehr leicht zu bedienen, schnell, schon von Haus aus suchmaschinenfit und lässt sich leicht mit Addons und Modulen erweitern. Auch die Redaxo Community ist sehr freundlich, und bei Problemen bekommt man in der Redaxo Gemeinde auch schnell die Lösung. Die Einarbeitungszeit ist für den Endnutzer sehr gering.

Die Nachteile:
Meiner Meinung nach ist die Benutzerverwaltung für den Endnutzer etwas kompliziert.

Auch das Community Addon erfordert für den Endnutzer schon einiges an Wissen, und ich würde es keinen Anfänger empfehlen.

Es fehlt an Tutorials, aber wie ich dem Redaxo Forum entnehmen konnte, wird sich das ändern.

WordPress als Blog und / oder CMS

Ob ein Weblog System oder kleineres CMS, WordPress ist einfach zu bedienen. Ob Seiten oder Blogeinträge, das lässt sich alles sehr leicht erstellen und verwalten.

WordPress kann auch auf leichte Weise zu einem kleineren CMS umfunktioniert werden, oder man kann es als CMS mit integriertem Blog verwenden.

Zu WordPress gibt es haufenweise Module im Internet, die sich sehr einfach installieren lassen, und auch die WordPress Community ist sehr freundlich.

Als reines Weblog würde ich eindeutig WordPress empfehlen.
Wer WordPress als CMS / Blog benutzen möchte, dann kommt es natürlich immer auf die jeweiligen Bedürfnisse an.

Die Nachteile:
Die Benutzerverwaltung.
Aber da es sich bei WordPress im Grunde genommen um ein Blogsystem handelt, ist eine Benutzer -und Gruppenverwaltung nicht so sehr relevant. Zu diesem Zweck gibt es Module. Eines davon nennt sich, ich erinnere mich, Roles oder so ähnlich.

Das Drupal CMS

Das Drupal CMS ist für mittlere bis große Websites sehr gut geeignet, und vor allem für Portale und Community’s. Bei kleineren Homepages würde ich es niemand empfehlen, schon alleine wegen der etwas längeren Einarbeitungszeit.

Wer sich erst einmal etwas in Drupal eingearbeitet hat, der wird fasziniert sein von der Vielfalt der Möglichkeiten und Erweiterbarkeit des vorzüglichen CMS. Aber wie schon erwähnt, der Weg dahin dauert etwas länger.

Es gibt sehr viele gute Module im Internet, mit denen sich das Drupal CMS auf leichte Weise erweitern lässt. Wer sich viele Module installiert, der hat jedoch auch sehr viel Arbeit mit den Modulupdates.

Die Nachteile
Drupal benötigt auf dem Server etwas mehr Freiheit, und demzufolge kann man dieses CMS leider nicht bei jedem Provider installieren.

Die längere Einarbeitungszeit. Das wollen sich viele nicht antun. Sicherlich, installiert und zum laufen gebracht ist es bald, aber wer mit den vielen Vorteilen von Drupal zurecht kommen möchte, der muss schon einiges an Zeit investieren, und wie es in einer Einarbeitszeit mal so ist, auch viel Ärger.

Drupal drängt zwar immer mehr in den deutsprachigen Raum, aber wer sich näher mit diesem CMS beschäftigen möchte, der sollte schon englisch beherrschen.

Meine Meinung:
Drupal bei größeren Projekten oder bei Portalen ( Community’s ).
Redaxo für normale Websites
WordPress bei Blogsystemen

Die Links zum Thema:
http://www.redaxo.de/
http://www.drupalcenter.de/
http://wordpress-deutschland.org/

Verfasst von: Internet Blog

4 Gedanken zu „WordPress Redaxo oder Drupal?

  1. Franz

    Nette kleine Aufzählung.

    Der Vorteil von WordPress ist, dass sich WP sowohl als CMS als auch Blog verwenden lässt, einfach zu erlernen ohne große Einarbeitungszeit.

    Abgesehen von den vielen Plugins gibt es für WordPress sehr viele fertige und nette Theme im Internet. Einfach hochladen, aktivieren und verwenden.

  2. michael

    Hallo an alle!
    Wir haben mittlerweile ein Blog Addon für Redaxo veröffentlicht. Ihr könnt hier das Blog Addon für Redaxo anschauen bzw. herunterladen.

    Grüße Michael

  3. Felix

    Zwar suche ich auch immer noch nach netten WordPress Alternativen, aber lande am Schluss immer wieder bei diesem CMS. Gerade wenn man nicht Volblutprogrammierer ist oder nicht die Zeit hierfür investieren kann, bietet WordPress mit seinen Myriaden an Plugins, Hacks, Themes und Schnittstellen, sowie vielen Anlaufstellen für so ziemlich jedes Problem eine Lösung. Da können andere Publikationssysteme je nach Anwensungsfall eigentlich besser sein, aber am Schluss lande ich immer wieder bei WP.
    PS: Kleiner Tipp für Kleinstseiten: Das GetSimple CMS. Das benötigt nicht einmal SQL und reicht für Kleinstseiten wie Bäckerei Müllers Homepage schon aus.

  4. Damian

    Also ich habe mit allen drei Systemen bereits gearbeitet, zusätzlich noch mit Joomla. Ich schwäre mittlerweile vollständig auf WordPress, da man dies mit ein bisschen Erfahrung wirklich an alle denkbaren Anforderungen anpassen kann.

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