Neue Marketingstrategie duftende Technik und ihre Auswirkungen

Veröffentlicht am:   18. Juni 2009

Seit mehreren Jahren schon versucht man mit geschicktem Marketing die eigenen Umsätze zu erhöhen. Um dies zu erreichen, wurden verschiedene Untersuchungen angestellt, welche Duftstoffe sich für die verschiedensten Gebrauchsgestände verkaufsfördernd auswirken. Inzwischen sind diese Forschungen soweit gediehen, dass selbst für technische Geräte Düfte entwickelt werden konnten.

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Täglich werden Menschen mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Werbebotschaften akustisch wie auch visuell überschüttet. Durch die enorme Menge der Botschaften, werden diese immer seltener wahrgenommen und die resultierende Kauflust ist entsprechend gering. Aus diesem Grund mussten neue Wege gefunden werden um potenzielle Kunden zu einem Kauf zu animieren.

Dass es verschiedene Duftstoffe gibt, welche die Kauflust des Kunden animieren ist bereits bekannt. Schon seit einiger Zeit werden diese in verschiedenen Kaufhäusern oder Hotels eingesetzt um den Umsatz zu steigern. Jetzt will man jedoch noch einen ganzen Schritt weiter gehen. Große Konzerne möchten auch elektrische Geräte wie beispielsweise Notebooks, Fernseher usw. mit eigenen Düften versehen.

Dieses Vorgehen ruft jedoch auch Bedenken hervor. Es wird die Absicht der Manipulation des Kunden unterstellt. Duftstoffe rufen in jedem Lebewesen ganz eigene Reaktionen hervor. Sie sind wesentlicher Bestandteil beispielsweise des Sexualverhaltens. Die Wirkung der künstlichen Düfte die mittlerweile nicht nur über die Schleimhäute sondern auch über die Haut aufgenommen werden, kann nur bedingt vorhergesagt werden. Die Verarbeitung des aufgenommenen Duftes findet im sogenannten Riechhirn statt, das nur einen kleinen Teil der aufgenommenen Eindrücke an das Großhirn weitergibt.

Doch es gibt noch weitere Punkte, die bei der Verwendung von Duftstoffen bedacht werden müssen. Insbesondere die Produktionskosten sind ein beträchtliches Argument für die Konzerne. Ein einmal entwickelter Duftstoff muss um die gewünschte Wirkung zu erzielen immer gleich „riechen“, um so jedes Mal aufs neue die gleichen Reaktionen im Menschen hervorzurufen. Um dies zu erreichen, muss eine Herstellungsweise gewählt werden, die im Vergleich mit anderen weniger zuverlässigen Methoden deutlich aufwendiger und daher auch teurer ist. Die Rede ist in diesem Zusammenhang von der Produktion von Granulaten, die mit den verschiedenen Duftstoffen versehen sind. Luft, die über diese hinweg geleitet wird, ist so mit dem angestrebten Duft versetzt. Zudem hat das Granulat den Vorteil, dass es auch bei technischen Geräten eingesetzt werden kann. So kann man beispielsweise eine kleine Menge in einem Fernseher oder über der Lüftung im Gehäuse des Notebooks verstecken. Aber auch
dem Material, aus dem ein PC, Fernseher etc. hergestellt werden kann mit Duftstoffen versehen werden. Das hat den Vorteil, dass das Gerät bis zur Verschrottung duftet.

Aus diesem Gedanken resultieren auch die Bedenken hinsichtlich der Manipulation des Kunden. Es wird gefordert, dass von Herstellern und Kaufhäusern auf die Verwendung von Duftstoffen hingewiesen werden muss. Nicht zuletzt auch aus dem Grund, dass mit den Düften unter Umständen auch Allergien, Kopfschmerzen oder allgemeines Unwohlsein bei einzelnen Personen ausgelöst werden können., die nur durch den Einsatz entsprechender Hinweise beispielsweise in Form von Schildern vorgewarnt wären.

Verfasst von: Gast